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Barrierefreiheit von Online-Shops (WCAG / EAA)

Aktualisiert: 2026-06-16

Online-Shops fallen ausdrücklich unter den EAA — seit Juni 2025 muss der gesamte Kaufprozess für Menschen mit Behinderungen zugänglich sein.

Warum E-Commerce unter den EAA fällt

Der EAA nennt den elektronischen Handel unter den Diensten mit Barrierefreiheitspflicht. Das betrifft den gesamten Weg: von der Startseite über die Produktseite bis zur Zahlung.

Die Kleinstunternehmer-Ausnahme gilt für Dienste — viele Online-Händler überschreiten jedoch die Kleinstschwelle.

Die risikoreichsten Stellen

Die häufigsten und schwerwiegendsten Barrieren sind ein nicht bedienbarer Warenkorb und Checkout, Formulare ohne Beschriftungen, nur per Maus bedienbare Filter und Produktvarianten sowie schwacher Kontrast bei Preisen und Schaltflächen.

Diese sind kritisch, weil sie Verkäufe blockieren und vom Nutzer zuerst gemeldet werden.

Eine Checkliste für Ihren Shop

Prüfen Sie: vollständige Tastaturbedienung des Checkouts, Beschriftungen und Fehlermeldungen in Formularen, zugängliche Namen für „In den Warenkorb“-Schaltflächen, Alternativtexte für Produktfotos und Kontrast.

Denken Sie an Benachrichtigungen (z. B. „in den Warenkorb gelegt“), die Screenreadern angesagt werden.

Plattformen und Umsetzung

Bei Shopify, WooCommerce, PrestaShop oder Magento stammen viele Barrieren aus Theme und Plugins. Ein Audit zeigt die genauen Stellen, und Korrekturen erfolgen im Template, nicht per Overlay.

EAAsy scannt den Shop, priorisiert Fehler und schlägt Code-Korrekturen vor — bereit zur Umsetzung durch Team oder Agentur.

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